Steigende Preise für Wohneigentum sorgen nicht für Immobilienblase

Im vergangenen Jahr sind Preise für Wohneigentum angestiegen. Der Europace Hauspreis-Index präsentiert gestiegene Kosten für Bestandsobjekte, Neubauten und Eigentumswohnungen. Auch wenn die Preise sich steil nach oben entwickelt haben, gehen Experten nicht von einer Immobilienblase aus.

Einheitliche Preisentwicklung

Insbesondere der Monat Dezember 2016 zeigt eine einheitliche Preisentwicklung im Vergleich zum Vormonat: Die Preisindizes sowohl für Bestands- als auch für Neubauten haben sich um 1,32 bzw. 1,72 Prozent gesteigert. Bei einem Vergleich mit den Vorjahreswerten zeigen sich noch deutlichere Unterschiede. Hier haben sind die Werte für neue Ein- und Zweifamilienhäuser um 12,33 Prozent gestiegen, für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser ermittelten die Experten einen Anstieg von 8,66 Prozent. Bei Betrachtung des Gesamtindexes zeigt sich für den Monat Dezember ein Anstieg um 1,52 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Monat gegenüber einem Anstieg von 10,23 Prozent im Vorjahresvergleich. Ein ähnliches Bild bieten die Eigentumswohnungen, bei denen die Preise im Vergleich zum Vormonat um 1,47 Prozent gestiegen sind. Bei einem Vergleich mit den Vorjahreswerten ergibt sich ein Plus von 8,66 Prozent.

Keine Anzeichen für Immobilienblase

Die Werte belegen zwar einen einheitlichen Anstieg der Immobilienpreise, einen Anlass für die Befürchtung einer Immobilienblase in Deutschland sehen Experten jedoch auf Basis der Entwicklung nicht.

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