Steigende Mieten in allen deutschen Städten trotz Mietpreisbremse

In allen deutschen Großstädten sind die Mieten gestiegen. Trotz der Mietpreisbremse werden neuvermietete Wohnungen immer teurer und auch die Bestandsmieten steigen. Steigende Mieten sind auch in beliebten Denkmalimmobilien zu verzeichnen.Das unabhängige Forschungsinstitut F + B GmbH hat die Mieten in Deutschland unter die Lupe genommen. Demnach haben sich die Vergleichsmieten im Schnitt um 1,8 Prozent erhöht. Während die Preise vor allem in München und Stuttgart anzogen, blieben die Mieten in Berlin vergleichsweise moderat.

Deutsche zahlen im Schnitt 6,54 Euro Miete pro m²

Für die Erstellung des Mietpreisindexes nahm das Unternehmen Nettokaltmieten ohne Betriebs- und Nebenkosten unter die Lupe. Als Vergleichswert diente eine 65 m² große Wohnung in einer mittleren Wohnlage mit einer durchschnittlichen Ausstattung. Auch in Denkmalimmobilien sind Wohnungen dieser Ausstattungsvariante zur finden. Insgesamt wurden auf dieser Basis Mieten in 345 deutschen Städten untersucht. Bei einer Analyse aller Werte ergab sich eine durchschnittliche Miete von 6,54 Euro pro m². Die Spitzenwerte in großen Städten wie München oder Stuttgart weichen jedoch deutlich von der ermittelten Durchschnittsmiete ab: So ergab sich für den Spitzenreiter München eine durchschnittliche Miete von 11,18 Euro pro m². In Stuttgart zahlen Mieter für eine 65 m²-Wohnung im Durchschnitt 9,76 Euro pro m², in Düsseldorf sind es 8,26 Euro pro m². Doch nicht nur in den großen Städten müssen Mieter tief in die Tasche greifen, auch Tübingen und Freiburg kamen unter die teuersten 20 Städte. Nachgefragt bei Mietern sind vor allem individuelle Immobilien wie Denkmalimmobilien, die mit einem ganz besonderen Charme überzeugen.

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