Region Frankfurt-Rhein-Main boomt

Frankfurt-Rhein-Main ist beliebt, im Kern des Regionalverbandes leben mehr als 2,3 Millionen Menschen in 75 Kommunen. Zur Region zählen die Städte Frankfurt und Offenbach sowie die Kreise Hochtaunus, Main-Taunus und weitere Kreise wie Groß-Gerau, Main-Kinzig und Wetterau. Vor allem die steigende Anzahl der Arbeitsplätze sorgt für eine positive Entwicklung, gleichzeitig wird der Wohnraum knapp. Im Vergleich zur Bevölkerung steigt die Anzahl der Arbeitsplätze deutlich schneller an. Eine Broschüre des Regionalverbandes gibt Aufschluss über die neuesten Entwicklungen.

Hohes Bevölkerungswachstum in der Stadt

Nach Angaben des Regionalverbandes wuchs die Bevölkerung im Vergleich zu 2011 um 6,2 Prozent auf über 2,3 Millionen Einwohner. Der größte Zuwachs wurde bei den Frankfurtern verzeichnet, hier wuchs die Einwohnerzahl um 65.000 Einwohner, das macht einen Anstieg von 9 Prozent aus. Besonders viele Neu-Frankfurter entscheiden sich für Kelsterbach am südwestlichen Standrand Frankfurts. Der Regionalverband ermittelte ein Bevölkerungswachstum von 18 Prozent. Eine rückläufige beziehungsweise stagnierende Bevölkerungsanzahl ist in einigen Regionen im Usinger Land und in der Wetterau zu verzeichnen.

Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten

Mit dem Zuzug hat gleichzeitig die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zugenommen: Laut Regionalverband konnte im Vergleich zu 2011 ein Wachstum von 8 Prozent verzeichnet werden. Damit liegt die Zunahme bei den Beschäftigten deutlich über dem Bevölkerungswachstum. Derzeit leben etwa 1,1 Millionen Arbeitnehmer in der Region. Dabei kamen vor allem Frankfurt, Neu-Isenburg, Steinbach und Hattersheim auf überdurchschnittliche Zuwächse.

Hohe Pro-Kopf-Steuereinnahmen

Nicht nur die hohen Steuereinnahmen, sondern auch die Kaufkraft der Bewohner zeigen, dass es sich bei dem Ballungsraum um eine der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands handelt. Insbesondere die Kernregion überzeugt mit sehr guten Ergebnissen: so weist Eschborn Pro-Kopf-Steuereinnahmen von 6.400 Euro aus, auf dem zweiten Platz folgt Schwalbach mit 3.800 Euro. Die Frankfurter kommen auf Steuereinnahmen von 3.400 Euro pro Kopf.

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