Rechnungen absetzen bei Immobilien-Vermietung

Steuerersparnis mit Denkmalschutz Immobilien

Wer in Berlin und anderswo Handwerker beauftragt und so seine selbst genutzte Immobilie oder seine selbst bewohnte Eigentumswohnung erhält oder renoviert, kann damit seine Steuerlast minimieren. Denn sowohl Verschönerungsarbeiten, wie Tapezieren, als auch Sanierungsarbeiten, wie der Austausch von Fenstern, können steuerlich geltend gemacht werden. Allerdings sind nur die in der Handwerker-Rechnung enthaltenen Lohnkosten bis zu einer Höchstgrenze von 6.000 Euro pro Jahr zu 20% abzugsfähig. Auch Mieter profitieren von dieser Steuerersparnis, wenn diese Verschönerungsarbeiten oder Renovierungen vor dem Einzug oder nach dem Auszug in Auftrag geben. Wichtig hierbei ist, dass auf der Handwerker-Rechnung die Arbeitsleistungen eindeutig erkennbar sind und die Rechnung per Überweisung bezahlt wurde. Für vermietete Wohnungen gelten gesonderte Regeln. So fallen Sanierungsmaßnahmen für vermietete Wohnungen, sofern diese nicht auf die Mieter umgelegt werden, unter Werbungskosten.

 

Interessante Steuervorteile dank Denkmalschutz

Denkmalgeschützte Immobilien und darin vermietete Wohnungen befinden sich meistens in attraktiver Innenstadtlage und besitzen aufgrund ihrer historischen Bausubstanz und Geräumigkeit ein besonderes Interesse bei Mietern, die überwiegend Altbauten als Mietwohnung bevorzugen und bereit sind, hierfür höhere Mieten zu zahlen. Vor allem in deutschen Großstädten, wie in der Hauptstadt Berlin, prägen denkmalgeschützte Immobilien ganze Stadtviertel. Damit stellen Denkmalschutz Immobilien und vermietete Wohnungen eine lukrative Kapitalanlage oder Altersvorsorge mit guter Rendite dar. Investitionen in denkmalgeschützte Immobilien liegen außerdem im Interesse des Staates, denn so werden Kulturgüter in Berlin und in ganz Deutschland dauerhaft erhalten oder zu Wohnzwecken umgenutzt. Aus diesem Grund werden der Erwerb und die Sanierungsmaßnahmen an Denkmalschutz Immobilien steuerlich gefördert. So können die Anschaffungskosten einer Denkmalimmobilie zu 100% linear abgeschrieben werden. Für Denkmalschutz-Immobilien, die vor 1925 errichtet wurden, beträgt die jährliche Abschreibung 40 Jahre lang 2,5% und für Denkmal-Immobilien ab Baujahr 1925 50 Jahre lang 2%.

 

Sanierungskosten bei Denkmalschutz-Immobilien bis zu 100% absetzbar

Aber damit noch nicht genug. Auch die Sanierungskosten können zu 100% und für selbst genutzte denkmalgeschützte Immobilien zu 90% über wenige Jahre verteilt von der Steuer abgesetzt werden. So erstreckt sich die Abschreibung für vermietete Wohnungen nach AfA-Tabellen auf zwölf Jahre, wobei acht Jahre lang 9% und anschließend vier Jahre lang 7% abgeschrieben werden. Bei Eigennutzung werden die 90% zu gleichen Teilen auf zehn Jahre verteilt. Hierbei müssen Sie beachten, dass es sich tatsächlich um eine denkmalgeschützte Immobilie handelt, die Sanierungsmaßnahmen zuvor von der zuständigen Denkmalschutzbehörde bzw. Denkmalamtes genehmigt und eine Bescheinigung vom Finanzamt eingeholt wurden.

 

Steuervorteile beschränken sich bei Denkmalimmobilien auf die Sanierungskosten

Ist nur ein Gebäudeteil, wie die Fassade, denkmalgeschützt, beschränkt sich der Steuervorteil ausschließlich auf die Sanierungskosten für diesen Teil. Sanierungsmaßnahmen innerhalb der ersten drei Jahre, die mehr als 15% der Anschaffungskosten betragen, zählen aber zum Herstellungsaufwand und fallen als solcher in den längeren Abschreibungszeitraum der Immobilie selbst. Das Angebot an verfügbaren Denkmalschutz Immobilien in deutschen Städten, wie Berlin, ist durch vermehrte Investitionen in diesem Bereich begrenzt. Das sollte Sie aber nicht davon abhalten, sich bei unseren Immobilienexperten über Ihre Möglichkeiten in Berlin, Potsdam, Leipzig und anderen Großstädten zu informieren.

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