Berliner Immobilienmarkt boomt weiter

Mehr als 16 Miliarden Euro für Berliner Immobilien umgesetzt 

In Berlin steigen die Preise für Immobilien, die Anzahl der Kauffälle befindet sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Unter den Transaktionen befinden sich auch die beliebten Denkmalimmobilien. Der Gutachterausschuss hat die tatsächlichen Verkäufe ausgewertet und die vorläufigen Umsatzzahlen für das vergangene Jahr vorgestellt. Demnach wurden in der Hauptstadt im Jahr 2016 Immobilien für insgesamt 16,2 Milliarden Euro verkauft. Dieser Wert entspricht in etwa dem des Vorjahres, wo Objekte für 16,8 Milliarden Euro umgesetzt wurden.

Die Experten des Gutachterausschusses werten die tatsächlich abgeschlossenen Immobilienverkäufe aus, diese Analyse hat daher deutlich mehr Aussagekraft als Auswertungen, die nur auf Angeboten basieren. Wer im Jahr 2016 in Berlin eine Eigentumswohnung kaufte, musste dafür etwa 7 Prozent mehr als 2015 bezahlen, bei den Ein- und Zweifamilienhäusern stiegen die Preise sogar um 15 Prozent. In den Werten für Eigentumswohnungen sind auch Denkmalimmobilien enthalten. Es wurden mehr als 21.000 Eigentumswohnungen verkauft, im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Anstieg vom 5 Prozent. Insgesamt wurden Wohn- und Geschäftshäuser für 4,2 Milliarden Euro umgesetzt. Die Gutachter verzeichneten bei unbebauten Grundstücken einen leichten Rückgang, wobei die Preise in diesem Bereich jedoch angestiegen sind.

Der Gutachterausschuss besteht aus rund 40 Experten, die jedes Jahr die Verkäufe auf dem Berliner Immobilienmarkt analysieren. Die vorgelegten Zahlen basieren auf den Transaktionen des vergangenen Jahrs, wobei Nachmeldungen in dem Ergebnis noch nicht berücksichtigt wurden. In die Bewertung fließen auch die Zahlen für Denkmalimmobilien ein. Eine Änderung der preislichen Entwicklung gilt jedoch auch unter Berücksichtigung eventueller Nachmeldungen als unwahrscheinlich.

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