Berliner Immobilienmarkt – Anzahl freier Wohnungen sinkt rapide

Berlin – Zahl leerstehender Wohnungen sinkt auch in den Randlagen

Auch in den Randbezirken Berlins gibt es immer weniger nicht vermietete Wohnungen. Das zeigt eine Bilanz des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU). Dessen Mitgliedsunternehmen bewirtschaften mit rund 450.000 Wohnungen etwa 40 Prozent aller Mietwohnungen in Berlin.
Der Bilanz zufolge sank die Zahl leerstehender Wohnungen bei den BBU-Mitgliedsunternehmen 2015 auf ein Rekordtief von 1,7 Prozent im Durchschnitt. In besonderem Maß betrifft der Rückgang Wohnungen, die bisher beispielsweise wegen einer wenig attraktiven Lage länger leer standen.
Mit 0,8 Prozent ist die Zahl nicht vermieteter Wohnungen in Lichtenberg am geringsten. Am anderen Ende der Skala liegt Schöneberg mit 3 Prozent. In Hellersdorf beträgt der Leerstand 1,4, in Höhenschönhausen 1,0 Prozent.

Bezahlbare Mietwohnungen gefordert

BBU-Chefin Kern reagierte auf diese Entwicklung, indem sie oberste Priorität für den Bau bezahlbarer Mietwohnungen forderte. Ein Drittel der erforderlichen 20.000 neuen Wohnungen müssten für 6,50 Euro Kaltmiete und ein Drittel zu 8,50 bis 10 Euro Kaltmiete erhältlich sein. Dies solle durch Landesförderung erreicht werden, zum Beispiel indem der Mehrwertsteuersatz für Bau- und Handwerkerleistungen reduziert werde. Auch forderte Kern, den Bauvorgang selbst zu beschleunigen.

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